Kontakt

Nimm Kontakt auf

Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsverband Fuldatal e.V. findest du hier .

Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Einsatz WD/WRD, 2022

Als Rettungsschwimmer der DLRG Fuldatal unterwegs

Veröffentlicht: 30.08.2022
Autor: Timo Weinberger

Ein Bericht über die vielfältigen Einsatzgebiete in der DLRG Fuldatal als Rettungsschwimmer

Die Sommermonate zeigten sich in diesem Jahr bereits von der besten Seite. So war auch das Waldschwimmbad Fuldatal stets gut gefüllt. Gerade an den Wochenenden und in den Sommerferien vergnügten sich viele Besucher im kühlen Nass. Höchstleistung für die Schwimmmeister, welche die Sicherheit aller Besucher zur Aufgabe haben. Genau hier konnte die DLRG das Schwimmbadpersonal tatkräftig unterstützen und entlasten. Mit geschultem Personal konnte die Aufsicht im Schwimmbad ergänzt und somit die Sicherheit der Badegäste deutlich erhöht werden. Die Aufgabe der Rettungsschwimmer war hierbei vielfältig. Von der Aufsicht am Beckenrand, dem gefahrlosen Ablauf am Springerbecken bis zur Versorgung kleinerer und größerer medizinischen Notfälle war alles dabei.

Ein Kraftakt der besonderen Art stellte der Ausfall eines Schwimmmeisters im Juli dar. Hier war es dank des Einsatzes der Rettungsschwimmer möglich, dass das Bad über das Wochenende bei sonnigen Temperaturen weiter geöffnet bleiben konnte.  Über 10 Rettungsschwimmer teilten sich die Dienste untereinander ein und sorgten von morgens bis abends für eine durchgehende Aufsicht.

 

Neben der tatkräftigen Unterstützung im Waldschwimmbad Fuldatal unterstützen auch drei Rettungsschwimmer für zwei Wochen den Landkreis Kassel im Jugendseeheim auf Sylt.

Eine besondere, ehrenamtliche Aufgabe auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. So machten sich drei Rettungsschwimmer Anfang Juli auf die Reise nach Sylt. Nach etwa 7 Stunden Autofahrt war das Jugendseeheim im Klappholtal auf Sylt erreicht und die Unterkünfte wurden bezogen. Zeitgleich reisten mehrere Schulklassen mit etwa 400 Personen an.

Zwei spannende Wochen standen den insgesamt drei Rettungsschwimmern bevor. Die Begrüßung aller Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte erfolgte am Abend der Anreise. Am nächsten Tag konnte es dann auch direkt losgehen. Die ersten Schüler/innen begonnen ihren Tag nach dem Frühstück am Strand und tauchten ein in die Wellen und das Salzwasser der Nordsee. Hier begann der schwierige Teil für die Rettungsschwimmer. Anders als in einem Schwimmbad, ist das Meer nicht so gut überschaubar. Wellen, Unterströmungen. Ebbe und Flut machen das Meer zu einem wunderschönen aber auch gefährlichen Badeort. Um die Sicherheit zu gewährleisten stand meistens ein Rettungsschwimmer mit im Meer in der Nähe unserer jungen Badegäste. Gemeinsam konnte so das Erlebnis Meer in vollen Zügen genossen werden.

Leider musste an einigen Tagen das Baden auch eingeschränkt werden, da Wind und Wetter ein Baden zu gefährlich machten. Aber hier bot die Insel mit ihren vielen Möglichkeiten ausreichend alternative Aktivitäten. Umso großer war die Vorfreude auf den nächsten Tag, an denen die Abkühlung bei etwa 18 Grad in der Nordsee wieder möglich war.

Das Meer von einer anderen Seite konnten einige Schulklassen in der zweiten Woche erleben. Schwacher Wind von Landseite machte es möglich, dass sich die Nordsee zu einem nahezu spiegelglatten Meer verwandelte. Bei sommerlichen Temperaturen wurde kurzerhand beschlossen, ein Abendschwimmen bei Sonnenuntergang und Fackelschein zu organisieren.

Spontan wurden einige Strandfackeln gekauft und am Strand aufgestellt. Während die einen den Sonnenuntergang vom Strand oder aus der Düne genossen, freuten sich die anderen die im Meer versinkende Sonne direkt aus dem Wasser zu bestaunen. Einige Schüler ließen den Abend im Kreise der Strandfackeln ausklingen.

Auch diese Zeit war nach einer / zwei Wochen für die Rettungsschwimmer vorbei und der Heimweg nach Fuldatal wurde angetreten. Mit tollen Eindrücken im Gepäck freuten sich die Rettungsschwimmer auch wieder auf ihr zu Hause und ihre Familien.

 

Unterwegs auf der Fulda hieß es dann Ende Juli beim der Einweihung des Radwegs R1 mit der neu gestalteten Uferpromenade und dem Lichterfest in Wilhelmshausen.

Zwei Tage Veranstaltungsprogramm mit über 7.000 Besuchern direkt am Flussufer. Mit dabei die Rettungsschwimmer der DLRG Fuldatal als Bootsbesatzung auf der Fulda. In mehreren Schichten standen die Rettungsschwimmer bis tief in der Nacht zur Sicherheit aller Besucher zur Verfügung. Die Aufgabe im Falle eines Unglücks schnell zur Stelle sein und die Menschenrettung zu gewährleisten.

Neben dem Wasserrettungsdienst hatten die Rettungsschwimmer auch Spiel und Spaß für die kleineren Besucher mit einem Angelbecken und einem Puzzle im Gepäck.

 

Nicht nur das aufmerksame Aufpassen, sondern auch Trainieren und Ausbilden gehörte in den vergangenen Wochen und Monaten zum Programm der Fuldataler Rettungsschwimmer.

Für die kleinsten konnte zum Glück wieder ein Schwimmkurs angeboten werden. Für die Jugendlichen und Erwachsenen wurde wieder die Rettungsschwimmausbildung angeboten, die jeder Rettungsschwimmer spätestens alle zwei Jahre durchlaufen muss, um seine Rettungsfähigkeit beizubehalten.

 

Wir sind stolz und freuen uns sehr, dass unsere Mitglieder ihre Freizeit, teilweise sogar ihren Jahreserholungsurlaub für ihre Tätigkeit als Rettungsschwimmer nutzen und somit für die Sicherheit anderer Menschen zur Verfügung stehen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Wesentlich

Statistik

Marketing

Die Auswahl (auch die Ablehnung) wird dauerhaft gespeichert. Über die Datenschutzseite lässt sich die Auswahl zurücksetzen.